Knapp 50 Bürgerinnen und Bürger aus der Region „Elm-Schunter“ haben sich gestern in der Börnekenhalle in Lehre eingefunden, um sich gemeinsam über LEADER zu informieren. Eingeladen hatten dazu Michael Schmidt und Ole Bartels von der Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft, die in den vergangen sechs Jahren erfolgreich das Regionalmanagement der ILE-Region Elm-Schunter innehatten. Bis April 2022 besteht nun die Aufgabe darin, das Regionale Entwicklungskonzept (REK) für die neue EU-Förderperiode 2023 – 2027 neu aufzustellen.

Michael Schmidt stellte in seinem Vortrag die Besonderheiten der LEADER-Methode vor. LEADER beschreibt demnach „die einzigartige Möglichkeit für die Regionen, individuell selbst zu entscheiden, wofür Fördergelder der EU vor Ort eingesetzt werden“, so Schmidt. Anders als bei allen anderen Förderprogrammen, entscheiden bei LEADER durch den sogenannten Bottom-up-Ansatz Bürgerinnen und Bürger selbst darüber welche Projekte unterstützt und auch in welcher Höhe die Fördermittel bereitgestellt werden sollen.

Quelle: deutsche Vernetzungsstelle (dvs), Darstellung Amtshof Eicklingen

Dem pflichtete auch Gastredner Henry Bäsecke, früher Bürgermeister der Stadt Schöningen und zugleich Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe aus der benachbarten LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“, in seinem Impulsvortrag bei. Dort kann man bereits auf sechs sehr erfolgreiche Jahre als LEADER-Region zurückblicken. Mit Hilfe von LEADER konnte man 70 Projekte realisieren und damit ca. 3 Mio. Euro an europäischen Fördermitteln binden. LEADER sei daher „das beste was einer Region passieren kann“, so Bäsecke und wünschte den Anwesenden gutes Gelingen für den Start. Zum Ende der Veranstaltung wies Schmidt noch auf die Bedeutung der sogenannten Lokalen Aktionsgruppe (LAG) hin, die den Prozess später steuern wird. Je vielfältiger und bunter die Gruppe ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Regionale Entwicklungskonzept am Ende auch die tatsächlichen Bedarfe der Region beschreibt. Bei den vier geplanten Folgeveranstaltungen, in denen im Rahmen von Workshops unterschiedlichen Inhalte des Konzeptes erarbeitet werden sollen, sind daher erneut alle Menschen in der Region aufgerufen mitzumachen.

Bei den vier geplanten Folgeveranstaltungen, in denen im Rahmen von Workshops unterschiedlichen Inhalte des Konzeptes erarbeitet werden sollen, sind daher erneut alle Menschen in der Region aufgerufen mitzumachen. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Erfolgreicher Auftakt zur LEADER-Bewerbung