Sanierung und Umbau des Trafohauses zu einem Artenschutzhaus für Kleinsäuger und Vögel

Foto: Gemeinde Cremlingen

Projektträger: Gemeinde Cremlingen

Ort: Hordorf

Förderung über: Richtlinie „Landschaftswerte“ – NBank

Umsetzungszeitraum: Juni 2018 – Juni 2019

Projektbeschreibung:  Das ehemalige Trafohäußchen befindet sich in Hordorf einem ortsteil der Gemeinde Cremlingen. Das Gebäude gehörte ursprpnglich dem Energielieferanten AVACON, welches jedoch schon längere zeit nicht mehr im ursprünglichen Sinne genutzt wurde. Die Gemeinde Cremlingen übernahm daher das Gebäude und entschied sich dieses zu sanierungen und zu einem Artenschutzhaus für Kleinsäuger und Vögel umzunutzen. Neben der Sicherung des Baubestands (Dachstuhl, Fassade, Eingangstür) wurden im Rahmen des Projektes Nisthilfen eingerichet und eine Informationstafel aufgestellt. Die Gemeinde Cremlingen verspricht sich durch das Projekt eine Förderung der Artenvielfalt in der Region.

 


Restaurierung der Mühlentechnik des Gruppendenkmals Mühle Liesebach in Räbke

Foto: Räbker Förderverein Mühle Liesebach e. V.

Projektträger: Räbker Förderverein Mühle Liesebach e. V.

Ort: Räbke

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – Kulturerbe

Umsetzungszeitraum: Juni 2018 – März 2019

Projektbeschreibung:  Die Mühlentechnik der historischen Wassermühle Liesebach (gegründet am 12. September 1236 als Erbenzinsmühle des Klosters St. Ludgeri Helmstedt) wurde seit 2007 beginnend umfassend restauriert. Dem Räbker Förderverein Mühle Liesebach e. V. gehört von dem Gruppendenkmal der nördliche Teil des Vierseithofes und vom westlichen Teil das Mühlengebäude.

Die Wassermühle stellte im Dezember 1954 den Produktionsbetrieb ein. Sämtliche Subsysteme verblieben im Mühlengebäude. Die abgängigen Baueinheiten werden seit dem Jahr 2008 kontinuierlich in einen funktionsfähigen Zustand gesetzt. Der Wiederaufbau begann im Mai 2008 mit dem Einbau eines neuen Wasserrades. In weiteren Schritten wurden das Getriebe, die Haupttransmission, ein Walzenstuhl, der Steinmahlgang, der Plansichter sowie die Mehlmischmaschine repariert. Danach erfolgte eine grundlegende Sanierung des nördlichen Stallgebäudes mit dem Einbau einer Toilettenanlage und eines Versammlungsraumes mit Teeküche.
Nun soll der Schwerpunkt der Restaurierung wieder im mühlentechnischen Bereich mit der Instandsetzung von bedeutenden Subsystemen gebildet werden. Ziel des Projektes war der Erhalt der historischen Mühlentechnik sowie der Wassermühle Liesebach als Ganzes. Diese ist bezüglich der technisch-historischen Ausstattung das einzig erhaltene stoffumsetzende System entlang der Schunter. Alle anderen sechs Mühlen des Dorfes sind „ausgeschlachtet“.


Lückenschluss des Wegenetzes im westlichen Elm in der Gemarkung Lucklum und Erkerode.

Projektträger: Gemeinde Erkerode

Ort: Erkerode/Reitlingstal

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – ländlicher Tourismus

Umsetzungszeitraum: Dezember 2017 – September 2018

Projektbeschreibung:  Das Reitlingstal hat eine erhebliche Bedeutung für den Tourismus im Braunschweiger Land und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Im Bereich des westlichen Elm befinden sich Dörfer die durch denkmalgeschützte Anlagen (Lucklum, Erkerode, Veltheim (Ohe), Evessen,…) und durch ein relativ dichtes Netz von Gasthäusern und Cafés (Wegwarte, CaféGut, Vintage, Reitling,…) geprägt sind. Die Dörfer, Gasthäuser und Cafés sind neben den weitläufigen Buchenwäldern beliebte Ausflugsziele.

Die Bandbreite der Besucher geht von Oldtimer Rallies, über Wanderer, Reiter, Radfahrer, Extremsportler bis hin zu Pilgern auf den „Braunschweiger Jakobsweg“, der letztendlich bis nach Santiago de Compostela in Portugal geht. Der westliche Elm zeichnet sich dadurch aus, dass das Wegenetz erhebliche Lücken aufweist. Dieses wird besonders deutlich beim Zugang zum Reitlingstal. Hier fehlen in zwei Bereichen Rad-/Fußwege. Die Radfahrer und Fußgänger müssen hier auf der L629 fahren bzw. gehen. Sie ist eng, viel befahren (besonders am Wochenende) und hat nur in einem Bereich eine Beschränkung auf 70 km/h. Diese Einschränkungen haben beispielsweise dazu geführt, dass die Wegführung des „Braunschweiger Jakobsweges“ bisher nicht wie geplant durch das landschaftlich attraktive Reitlingstal erfolgt ist. Erst durch den im Rahmen dieses Projektes geplanten Lückenschluss werden die Dörfer Erkerode und Lucklum, deren Kirchen und Gasthäuser vollständig in den Pilgerweg eingebunden.


Einrichtung von touristischen Culture-Call-Info-Punkten

Foto: Stadt Königslutter am Elm

Projektträger: Stadt Königslutter am Elm

Ort: Königslutter am Elm

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – ländlicher Tourismus

Umsetzungszeitraum: Dezember 2017 – August 2018

Projektbeschreibung:  Der Kaiserdom ist Wahrzeichen der Stadt und Hauptsehenswürdigkeit in Königslutter. Besucherinnen und Besucher fahren den von der Innenstadt isoliert liegenden Dombereich häufig gezielt an und verlassen die Stadt ohne weitere Orte in der Stadt aufgesucht zu haben. Diese schon im Stadtentwicklungskonzept aus dem Jahr 2004 festgehaltene Erkenntnis konnte kürzlich im Rahmen einer im Kaiserdom durchgeführten Besucherbefragung bestätigt werden: das romanische Bauwerk war oft das alleinige Ziel der Befragten. Wie aber lassen sich die Gäste motivieren, nach einer Kirchenbesichtigung die Museen zu besuchen, das Domumfeld zu erkunden oder einen Spaziergang in die Innenstadt zu unternehmen? Im Rahmen des Projektes soll daher ein  mobiler Audioguide entwickelt werden. Ziel ist, das Begehen der ‚Achse‘ zwischen Marktplatz und Kaiserdom für die Gäste zum vergnüglichen Erlebnis werden zu lassen. Interessant an diesem Projekt ist, dass kein fremdes Gerät nötig ist, sondern das eigene Mobiltelefon oder Smartphone genutzt wird. Geplant sind zunächst 10 Stationen.


Konzept zur Domumfeldgestaltung in Königslutter am Elm

Foto: Amtshof Eicklingen

Projektträger: Stadt Königslutter am Elm

Ort: Königslutter am Elm

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – ländlicher Tourismus

Umsetzungszeitraum: Dezember 2017 – August 2018

Projektbeschreibung:  Das Projekt beinhaltet die Erstellung eines Konzeptes zur touristischen Umfeldgestaltung des Kaiserdoms sowie der Verbindungsräume auf der Achse zwischen den Lutterquellen, Kaiserdom und historischem Stadtzentrum in Königslutter am Elm. Die Umsetzung der aus dieser Konzeption abzuleitenden Maßnahmen, soll künftig dazu beigetragen, dass die innerhalb dieser Entwicklungsleitlinie erkannten Potenziale besser als bisher miteinander vernetzt werden. Gleichzeitig soll das bislang ungenutzte touristische Potenzial der Stadt erkannt, herausgearbeitet und genutzt werden, um Besucher und Gäste auch abseits des Kaiserdoms zu lenken.


Umnutzung der „Alten Schule“ in Süpplingen

Foto: Gemeinde Süpplingen

Projektträger: Gemeinde Süpplingen

Ort: Süpplingen

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – Basisdienstleistungen

Umsetzungszeitraum: Januar 2018 – August 2018

Projektbeschreibung:  Das zentral gelegene 1903 in repräsentativer Bauweise errichtete und mehrfach erweiterte Schulgebäude wird seit 1995 nicht mehr für schulische Zwecke genutzt. Die Polizei hat dort eine Station, die Gemeinde nutzt einen einzelnen Raum, es gibt eine Heimatstube, andere Räume werden von einer Chorgemeinschaft, einer Spielvereinigung und dem Jugendrotkreuzverband genutzt. Die Alte Schule ist das letzte gemeindliche Gebäude in Süpplingen und stellt über lange Zeit ein Problem dar, da die ehemaligen Lehrerwohnungen aufgrund baulicher Mängel nicht mehr vermietet werden können und auch viele andere Räume nicht mehr genutzt werden. Die Schule ist weder barrierefrei erreichbar noch energetisch wirtschaftlich zu betreiben.

In einem ersten Arbeitsschritt soll in einem inhaltlichen Konzept dargestellt werden, welche Zielgruppen angesprochen und erfasst werden sollen, welche Vereine, Initiativen, gesellschaftliche Gruppe, aktive Einzelpersonen es in Süpplingen gibt, die künftig ihr Wirken in der Alten Schule ausüben können und wollen. Durch die Untersuchung soll ein Nutzungskonzept entstehen, das alle gesellschaftlichen Gruppierungen in Süpplingen erfasst und in das Konzept einbindet. Nachgedacht und zur Lösung gebracht werden soll auch das künftige Betriebskonzept, das konkrete Aussagen zu den Folgekosten und ihr Aufbringen enthält. Parallel hierzu soll ein bauliches Konzept aufgestellt werden, das die Anforderungen der künftigen Nutzungen in Einklang mit den räumlichen Gegebenheiten der Alten Schule bringen kann.


Barrierefreie Sanierung sanitärer Anlagen/Eingangsbereich sowie Erweiterung Schlosserei/Überdachung und Ausstattung im Freizeitheim Scheppau

Foto: Landkreis Helmstedt

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: Scheppau

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – Basisdienstleistungen

Umsetzungszeitraum: Dezember 2017 – August 2018

Projektbeschreibung:  Das Freizeitheim Scheppau ist eine gewachsene für die Bevölkerung verankerte Einrichtung, die die 4. Generation besucht.
1000 kleine und große Besucher nutzen wöchentlich die Einrichtung. Da ein immer neu angepasstes Programm für alle Altersgruppen entwickelt wird, bleibt es für alle spannend. Es gibt keine Einrichtung in der Art im Landkreis Helmstedt. Das Haus unterstützt die Entwicklung von Kindern, führt Jugendliche zur Mitverantwortung und begleitet Erwachsene in ihrem Lebensprozess. Die fehlenden Behindertengerechten Zugänge und Toiletten bedingen jedoch eine nur eigeschränkte Nutzung des Freizeitheims für diesen Personenkreis. Das Projekt sieht deshalb den Anbau eines Windfanges/Eingangs (hausrückseitig), einer behindertengerechten Toilette, eines Treppenlifts und einer Rampe (Haupteingang) vor, um auch Personen mit körperlichen Behinderungen eine Nutzungsmöglichkeit zu geben.

Als ein weiteres Teilprojekt ist Erweiterung der dazugehörigen Schlossereiwerkstatt. Dazu gehört ein im Außenbereich liegender überdachter Schweißplatz. Dieser Schweißplatz ist nur eingeschränkt nutzbar. Hier soll eine Verbreiterung der Grundfläche mit einer neuen Überdachung die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessern.Weiterhin werden Ausstattung und Maschinenbestand der Schweißwerkstatt aufgrund von Veraltung erneurt, um die Schweißkurse auch weiterhin anbieten zu können.


Erstellung eines Alltagsradwegekatasters im Landkreises Helmstedt und Entwurf und Realisierung eines Beschilderungskonzepts

Grafik: Wunschliniennetz, Landkreis Helmstedt

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: gesamtes Gebiet der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – ländlicher Tourismus (Kooperationsprojekt)

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – September 2018

Projektbeschreibung:  Ziel des Projektes ist es, den Fahrradverkehr im Landkreis Helmstedt zu fördern und damit die Lebensqualität in der Region zu erhöhen. Ein ausgeschildertes Alltagsradwegenetz erhöht die Attraktivität der Region als Wohn- und Tourismusstandort und trägt dazu bei, den Bevölkerungsrückgang zu reduzieren. Es ist zudem ein Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffemissionen des Alltagsverkehrs mit Verbrennungsmotoren und trägt insofern zur Verbesserung der Gesundheitssituation aller Menschen bei. Um dies zu erreichen, wird ein Netzplan entworfen in dem das gesamte Alltagsradwegenetz in Verbindung aller Ortschaften im Planungsgebiet sowie der jeweils angrenzenden Ortschaften außerhalb der Region unter Berücksichtigung der Kriterien „Führung des Radweges als straßenbegleitender Radweg“, auf der Straße oder abseits der Straße über vorhandene Freizeit- oder Wirtschaftswege dargestellt wird. Die Netzkonzeption soll dabei ausschließlich an derzeit vorhandenen Straßen und Wegen ausgerichetet werden. Auf der Grundlage des abgestimmten Netzplanes wird dann ein Beschilderungskonzept nach FGSV-Standard entworfen und realisiert werden.

 


Erstellung eines Tourismuskonzeptes zwischen Braunschweig und Magdeburg für die Landkreise Börde und helmstedt sowie die Gemeinde Cremlingen

Gebietskarte für das Tourismuskonzept

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: Landkreise Börde, Helmstedt und Gemeinde Cremlingen

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – ländlicher Tourismus (Kooperationsprojekt)

Umsetzungszeitraum: April 2017 – Oktober 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Wesentliches Ziel des Tourismuskonzeptes ist neben dem Ausbau vorhandener Potenziale und einer zeitgemäßen Präsentation gegenüber dem Gast, eine verstärkte Zusammenarbeit der touristischen Akteure. Durch Kooperationen über die Gemeinde-, Landkreis- und Landesgrenzen hinweg, können touristische Interessen vereint werden, um dem Thema mehr Gewicht zu verleihen und dessen Wahrnehmung durch konkrete Angebote und Projekte zu stärken. Dabei soll Doppelarbeit zukünftig vermieden werden. Die Aufteilung der Themenfelder erfolgt nach Kompetenzen (nicht jede Stadt/ jede Gemeinde muss „alles“ machen, die Zuständigkeiten werden aufgeteilt). Durch die Bündelung finanzieller und personeller Mittel können wettbewerbsfähige und zielgruppenorientierte Angebote gemeinsam entwickelt werden.


Aufwertung des natürlichen und landschaftskulturellen Erbes am Beispiel des Sandbaches in Gardessen

Projektträger: Gemeinde Cremlingen

Ort: Gardessen

Förderung über: Richtlinie „Landschaftswerte“ – NBank

Umsetzungszeitraum: Juni 2016 – Dezember 2016

Projektbeschreibung: Das Ziel des Projektes ist die Wiederherstellung der Funktionalität und der Struktur des durch eine historische Dorflage laufenden Fließgewässers „Sandbach“ bei gleichzeitiger Wiederherstellung und Erhalt der Kalksteinstützmauern als seit alters her überlieferte Kulturlandschaftselemente in den Dörfern des nördlichen Harzvorlandes, die an den Hangfüßen der Höhenzüge liegen.

 


Schaffung einer dauerhaften Pilgerherberge am Braunschweiger Jakobsweg am Standort Heilig Kreuz in Veltheim

Pilgerherberge Veltheim
Foto: Pilgerherberge Veltheim e.V.

Projektträger: Pilgerverein Veltheim e.V.

Ort: Veltheim

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – ländlicher Tourismus

Umsetzungszeitraum: Mai 2016 – Juli 2017

Projektbeschreibung: Die künftige Pilgerherberge wird durch ehrenamtliche „Hospitalieros“ betreut, die alle in Veltheim leben. Der Pilgerverein Veltheim e.V. hat die Betriebsträgerschaft für das ehem. Pfarrheim der Katholischen Kirche Heilig Kreuz übernommen und tätigt die baulichen Investitionen. Grundlage für die künftige Pilgerherberge ist ein leerstehendes Gebäude aus dem Jahr 1952. Das früher als Pfarrheim genutzte Gebäude ist einfach gebaut und aufgrund seines Alters nicht mehr sanierungs- und umnutzungsfähig. Aus diesem Grund soll an selber Stelle in der gleichen Kubatur ein neues Gebäude errichtet werden, das auch den heutigen energetischen Anforderungen entspricht und sich dennoch in die bauliche Umgebung der katholischen Kirche mit dem neuen Pfarrheim einfügt. Durch das Projekt soll die touristische Infrastruktur entlang des überregional bekannten „Braunschweiger Jakobsweg“ gestärkt werden.


Anbau und Nutzungserweiterung Dorfgemeinschaftshaus Hordorf

Projektträger: Gemeinde Cremlingen

Ort: Hordorf

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – Dorfentwicklung

Fördersumme: 111.634 €

Einordnung LES: Handllungsfeld 1: „Menschen in unserer Region“

Umsetzungszeitraum: 2016

Projektbeschreibung: Das Dorfgemeinschaftshaus Hordorf hat einen ca. 60m² großen Anbau erhalten, welcher sich an den vorhandenen Gemeinschaftsraum, den Versammlungsraum und das Gemeindebüro anschließt. Zudem wurde die vorhandene Außenhülle des Gebäudes energetisch saniert. Ziel dieser Umbaumaßnahmen war es, die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses zu einem ganztägigen, offenen Treff zu erweitern. Zudem sollte das „Soziale Netzwerk Hordorf“, ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, hier seinen Sitz finden. Vom Netzwerk geplante Projekte, wie eine Nachbarschaftshilfe, eine Mitfahrzentrale, die ehrenamtliche Nahversorgung, Beratungs- und Kursangebote für Flüchtlinge und eine Erweiterung des Seniorentreffs sollen in den erweiterten Räumlichkeiten stattfinden. Das Dorfgemeinschaftshaus soll ebenfalls als Schulungseinrichtung zur Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnik, also vor allem dem Umgang mit neuen Medien, genutzt werden.


Lückenschluss Radweg Cremlingen-Hordorf

Projektträger: Gemeinde Cremlingen

Ort: Cremlingen/Hordorf

Förderung über: Kommunalrichtlinie (BMUB)

Fördersumme: 262.000 €

Einordnung LES: Handllungsfeld  3: „Freizeit und Naherholung“

Umsetzungszeitraum: 2017 – 2018

Projektbeschreibung: Die Landesstraße L 635 zwischen Cremlingen und Hordorf führt ca. 650 m durch Wald und ansonsten durch offene Landschaft. Sie quert am nördlichen Waldrand den beschrankten Bahnübergang der DB-Strecke Braunschweig-Berlin. Insgesamt ist die Strecke ca. 3,6 km lang.  Bedingt durch eine relativ gerade Streckenführung nördlich des Waldes in Richtung Hordorf wird häufig mit sehr hohen Geschwindigkeiten gefahren. Durch das bewegte Geländeprofil ist die Strecke aber nicht weit einsehbar und Radfahrer werden teilweise erst spät wahrgenommen. Im Wald ist der Straßenverlauf bedingt durch Kurven und Geländeprofil ebenfalls unübersichtlich. Radfahrer sind auf der Strecke daher besonders gefährdet. Um hier für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen und andererseits die Lücke im Radwegenetz zu schließen wird im Rahmen des Projektes auf der Westseite parallel zur Straße der Bau des Radweges gebaut.


Lindenpflanzung an der Lindenalle am Rittergut Lucklum

Foto: Güterverwaltung Reinau

Projektträger: Güterverwaltung  Reinau

Ort: Lucklum

Förderung über: Richtlinie „Landschaftswerte“ – NBank

Fördersumme: 104.000 €

Einordnung LES: Handllungsfeld  3: „Freizeit und Naherholung“

Umsetzungszeitraum: 2017 – 2018

Projektbeschreibung: Die denkmalgeschützte vierreihige Lindenallee in Lucklum ist in einem sehr schlechten Zustand und fällt in sich zusammen. Spazierengehen ist zu gefährlich, daher ist das Betreten mittlerweile untersagt. Um das Erleben des gartenhistorischen Kunstwerkes auch kommenden Generationen zu ermöglichen, wird die Allee im Rahmen des Projektes neu angelegt. In einer kleinen Baumgruppe am Anfang der Allee werden sechs, ca. 260 Jahre alte Linden baumpflegerisch so behandelt werden, dass der Verkehrssicherungspflicht nachgekommen wird. Wichtigstes Ziel dabei ist neben dem dauerhaften Erhalt der historischen Lindenallee aber auch eine nachhaltige Erhöhung der Lebensqualität für Bewohner und potentielle Neubürger sowiee eine stärkere Attraktivität für Besucehr der Region.