Aufwertung des natürlichen und landschaftskulturellen Erbes am Beispiel des Sandbaches in Gardessen

Projektträger: Gemeinde Cremlingen

Ort: Gardessen

Förderung über: Richtlinie „Landschaftswerte“ – NBank

Umsetzungszeitraum: Juni 2016 – Dezember 2016

Projektbeschreibung: Das Ziel des Projektes ist die Wiederherstellung der Funktionalität und der Struktur des durch eine historische Dorflage laufenden Fließgewässers „Sandbach“ bei gleichzeitiger Wiederherstellung und Erhalt der Kalksteinstützmauern als seit alters her überlieferte Kulturlandschaftselemente in den Dörfern des nördlichen Harzvorlandes, die an den Hangfüßen der Höhenzüge liegen.

 


Schaffung einer dauerhaften Pilgerherberge am Braunschweiger Jakobsweg am Standort Heilig Kreuz in Veltheim

Pilgerherberge Veltheim
Foto: Pilgerherberge Veltheim e.V.

Projektträger: Pilgerverein Veltheim e.V.

Ort: Veltheim

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – ländlicher Tourismus

Umsetzungszeitraum: Mai 2016 – Juli 2017

Projektbeschreibung: Die künftige Pilgerherberge wird durch ehrenamtliche „Hospitalieros“ betreut, die alle in Veltheim leben. Der Pilgerverein Veltheim e.V. hat die Betriebsträgerschaft für das ehem. Pfarrheim der Katholischen Kirche Heilig Kreuz übernommen und tätigt die baulichen Investitionen. Grundlage für die künftige Pilgerherberge ist ein leerstehendes Gebäude aus dem Jahr 1952. Das früher als Pfarrheim genutzte Gebäude ist einfach gebaut und aufgrund seines Alters nicht mehr sanierungs- und umnutzungsfähig. Aus diesem Grund soll an selber Stelle in der gleichen Kubatur ein neues Gebäude errichtet werden, das auch den heutigen energetischen Anforderungen entspricht und sich dennoch in die bauliche Umgebung der katholischen Kirche mit dem neuen Pfarrheim einfügt. Durch das Projekt soll die touristische Infrastruktur entlang des überregional bekannten „Braunschweiger Jakobsweg“ gestärkt werden.


Anbau und Nutzungserweiterung Dorfgemeinschaftshaus Hordorf

Projektträger: Gemeinde Cremlingen

Ort: Hordorf

Förderung über: Richtlinie „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE)“ – Dorfentwicklung

Fördersumme: 111.634 €

Einordnung LES: Handllungsfeld 1: „Menschen in unserer Region“

Umsetzungszeitraum: 2016

Projektbeschreibung: Das Dorfgemeinschaftshaus Hordorf hat einen ca. 60m² großen Anbau erhalten, welcher sich an den vorhandenen Gemeinschaftsraum, den Versammlungsraum und das Gemeindebüro anschließt. Zudem wurde die vorhandene Außenhülle des Gebäudes energetisch saniert. Ziel dieser Umbaumaßnahmen war es, die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses zu einem ganztägigen, offenen Treff zu erweitern. Zudem sollte das „Soziale Netzwerk Hordorf“, ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, hier seinen Sitz finden. Vom Netzwerk geplante Projekte, wie eine Nachbarschaftshilfe, eine Mitfahrzentrale, die ehrenamtliche Nahversorgung, Beratungs- und Kursangebote für Flüchtlinge und eine Erweiterung des Seniorentreffs sollen in den erweiterten Räumlichkeiten stattfinden. Das Dorfgemeinschaftshaus soll ebenfalls als Schulungseinrichtung zur Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnik, also vor allem dem Umgang mit neuen Medien, genutzt werden.


Lückenschluss Radweg Cremlingen-Hordorf

Projektträger: Gemeinde Cremlingen

Ort: Cremlingen/Hordorf

Förderung über: Kommunalrichtlinie (BMUB)

Fördersumme: 262.000 €

Einordnung LES: Handllungsfeld  3: „Freizeit und Naherholung“

Umsetzungszeitraum: 2017 – 2018

Projektbeschreibung: Die Landesstraße L 635 zwischen Cremlingen und Hordorf führt ca. 650 m durch Wald und ansonsten durch offene Landschaft. Sie quert am nördlichen Waldrand den beschrankten Bahnübergang der DB-Strecke Braunschweig-Berlin. Insgesamt ist die Strecke ca. 3,6 km lang.  Bedingt durch eine relativ gerade Streckenführung nördlich des Waldes in Richtung Hordorf wird häufig mit sehr hohen Geschwindigkeiten gefahren. Durch das bewegte Geländeprofil ist die Strecke aber nicht weit einsehbar und Radfahrer werden teilweise erst spät wahrgenommen. Im Wald ist der Straßenverlauf bedingt durch Kurven und Geländeprofil ebenfalls unübersichtlich. Radfahrer sind auf der Strecke daher besonders gefährdet. Um hier für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen und andererseits die Lücke im Radwegenetz zu schließen wird im Rahmen des Projektes auf der Westseite parallel zur Straße der Bau des Radweges gebaut.


Lindenpflanzung an der Lindenalle am Rittergut Lucklum

Foto: Güterverwaltung Reinau

Projektträger: Güterverwaltung  Reinau

Ort: Lucklum

Förderung über: Richtlinie „Landschaftswerte“ – NBank

Fördersumme: 104.000 €

Einordnung LES: Handllungsfeld  3: „Freizeit und Naherholung“

Umsetzungszeitraum: 2017 – 2018

Projektbeschreibung: Die denkmalgeschützte vierreihige Lindenallee in Lucklum ist in einem sehr schlechten Zustand und fällt in sich zusammen. Spazierengehen ist zu gefährlich, daher ist das Betreten mittlerweile untersagt. Um das Erleben des gartenhistorischen Kunstwerkes auch kommenden Generationen zu ermöglichen, wird die Allee im Rahmen des Projektes neu angelegt. In einer kleinen Baumgruppe am Anfang der Allee werden sechs, ca. 260 Jahre alte Linden baumpflegerisch so behandelt werden, dass der Verkehrssicherungspflicht nachgekommen wird. Wichtigstes Ziel dabei ist neben dem dauerhaften Erhalt der historischen Lindenallee aber auch eine nachhaltige Erhöhung der Lebensqualität für Bewohner und potentielle Neubürger sowiee eine stärkere Attraktivität für Besucehr der Region.